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Autor Thema: Gefahr Motorschäden bei Starten bei minus 30°C? 87er TransAm 5.7 GTA 383 Stroker  (Gelesen 585 mal)

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Offline Billy-the-kid

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Liebe Freunde des gepflegten Pontiac-/Chevy-Sports, folgende Frage in die Runde:

Besteht die Gefahr, dass ein Motor bleibende Schäden davontragen würde, wenn er bei minus 30° C (minus 21° F) gestartet werden würde?
Konkret geht es um einen 383-Stroker-Motor eines 87er TransAm 5.7 GTA, angeblich als Performance-Motor aufgebaut.

Hintergrund:
"Mein" 87er TransAm steht noch an der amerikanisch-kanadischen Grenze in den Adirondack-Mountains und soll morgen abgeholt werden, aber der Besitzer/Verkäufer traut sich ihn nicht zu starten, weil er Motorschäden durchs Starten bei derartig eisigen Temperaturen befürchtet.
Ich für meinen Teil hab mit Temperaturen um die minus 30°C keine Erfahrungen, ob nun mit oder ohne TransAm...

Habt ihr hierzu irgendwelche Erfahrungen oder auch nur Ratschläge, vielleicht sogar sachkundiges Wissen auf Lager?

Danke!

Gruß

Willi

Offline Pega_de

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Kommt auch immer auf das Öl an. Ist zu dickes Öl im Motor so kann es durchaus sein das Anfangs kein Öl gefördert werden wird (man möge mich berichtigen wenn ich falsch liege).

Wintertaugliches Motoröl 0W oder 5W sollte aber gehen. Dennoch würde ich den Motor zumindest warmlaufen lassen wenn er denn einmal an ist.

Die Folge kann ein Motorschaden sein, -30 grad sind ja auch nicht gerade wenig.

Offline Ferdi454

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Easy, einfach die Zündung/Spritzufuhr kappen und mehrmals für 5-10 Sekunden orgeln. So läuft schonmal überall Öl hin, wo man es braucht, ohne gleich xxxx rpm draufzuknallen. :)


Auch kann er ja - falls längere Standzeit besteht - die Brennräume mit misting oil benebeln, dann nehmen es dir die Zylinderwände auch nicht so übel  :thumb:

PS: Auch gibts - vorallem in Kanuckistan bzw. Nordamerika sog. oil pan heater (die orangenen Heizmatten), die man einfach unten an die Ölwanne klebt - der macht genau das, was dessen Name schon sagt - nämlich die Ölwanne und das Öl darin erwärmen  :D (etwas primitiver gehts in Russia zu: Feuer unterm Motor  :skandal: :ugly:)

No. 1/28
Soon V8 maybe?

Offline tpi

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Da passiert überhaupt nichts! Bin selber mit der C4 in NewYork bei minus 40"C den ganzen Winter gefahren. Ist zwar schon was her, aber der Motor springt da mit 10W40 ganz sauber an.
Wenn das ein Problem wäre, würde ganz Nordamerika und Canada im Winter in den Winterschlaf müssen. Außerdem, wenn es soo kalt ist, ist die Luftfeuchtigkeit furztrocken, also eher gut bekömmlich.
Der Verkäufer muss da doch wohnen, verstehe die Bedenken nicht :skandal:

Offline Micha1810

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Re: Gefahr Motorschäden bei Starten bei minus 30°C?
« Antwort #4 am: 16. Jan 19, 08:22 »
Wenn mit den Betriebsflüssigkeiten alles ok ist und das Auto nicht gerade ein paar Monate Stand würde ich mir da auch keine Gedanken machen. Wellness ist das natürlich nicht gerade...aber auf der anderen Seite wurden die Autos auch für solche Situationen gebaut.
aktuell:
94er Calibra 2.0i 8V
90er Camaro RS Targa 5.0 TBI
84er Manta B GT/E 2.0 E
82er Transit Womo 2.0

Offline Billy-the-kid

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Re: Gefahr Motorschäden bei Starten bei minus 30°C?
« Antwort #5 am: 17. Jan 19, 22:13 »
Wenn mit den Betriebsflüssigkeiten alles ok ist und das Auto nicht gerade ein paar Monate Stand würde ich mir da auch keine Gedanken machen. Wellness ist das natürlich nicht gerade...aber auf der anderen Seite wurden die Autos auch für solche Situationen gebaut.

Doch-doch, der stand jetzt wohl schon n gutes Jahr, sagt der Ami. Dann wird´s wohl mindestens (!) so sein, wenn net länger... ;-)

Andererseits hast du auch recht: Wenn man sich die meisten Kilometerstände dieser Autos so anguckt, dann sind wohl die meisten davon die meiste Zeit ihres Lebens nur rumgestanden. Hoffentlich ein Indiz auf ganz besondere Pflege und net auf schlechte Qualität bzw. schlechte Fahreigenschaften, denk ich mir so...

Offline Billy-the-kid

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Da passiert überhaupt nichts! Bin selber mit der C4 in NewYork bei minus 40"C den ganzen Winter gefahren. Ist zwar schon was her, aber der Motor springt da mit 10W40 ganz sauber an.
Wenn das ein Problem wäre, würde ganz Nordamerika und Canada im Winter in den Winterschlaf müssen. Außerdem, wenn es soo kalt ist, ist die Luftfeuchtigkeit furztrocken, also eher gut bekömmlich.
Der Verkäufer muss da doch wohnen, verstehe die Bedenken nicht :skandal:

Klingt irgendwie nachvollziehbar.

Allerdings isses wohl so: Der "Einheimische" fuhr den TransAm im gesamten Winterhalbjahr gar net, soweit ich das verstanden hab...


Offline Billy-the-kid

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Easy, einfach die Zündung/Spritzufuhr kappen und mehrmals für 5-10 Sekunden orgeln. So läuft schonmal überall Öl hin, wo man es braucht, ohne gleich xxxx rpm draufzuknallen. :)


Auch kann er ja - falls längere Standzeit besteht - die Brennräume mit misting oil benebeln, dann nehmen es dir die Zylinderwände auch nicht so übel  :thumb:

PS: Auch gibts - vorallem in Kanuckistan bzw. Nordamerika sog. oil pan heater (die orangenen Heizmatten), die man einfach unten an die Ölwanne klebt - der macht genau das, was dessen Name schon sagt - nämlich die Ölwanne und das Öl darin erwärmen  :D (etwas primitiver gehts in Russia zu: Feuer unterm Motor  :skandal: :ugly:)


Danke für die Ratschläge, ich hab dem Typen das übermittelt.
Er hat mir keinen Rückläufer mehr gegeben, wie er das jetzt wirklich gemacht hat, jedenfalls hatter den TransAm gestern bei -23°C (-10° F) wohl gestartet und auf den Hänger hochgefahren...


Offline Billy-the-kid

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Kommt auch immer auf das Öl an. Ist zu dickes Öl im Motor so kann es durchaus sein das Anfangs kein Öl gefördert werden wird (man möge mich berichtigen wenn ich falsch liege).

Wintertaugliches Motoröl 0W oder 5W sollte aber gehen. Dennoch würde ich den Motor zumindest warmlaufen lassen wenn er denn einmal an ist.

Die Folge kann ein Motorschaden sein, -30 grad sind ja auch nicht gerade wenig.

Ja, genau, ist natürlich maßgeblich auch eine Frage des Öls. Nachdem er im Winter angeblich nie gefahren ist, denk ich mal, dasser wohl eher "Sommeröl" drin hat...


 

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